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Strukturelles Designwissen von Blechteilen (III): Strukturkriterien für Biegeteile

Strukturelles Designwissen von Blechteilen (III): Strukturkriterien für Biegeteile

1. Mindestbiegeradius der Platte

Beim Biegen des Materials wird im Kehlbereich die äußere Schicht gedehnt und die innere Schicht gestaucht. Bei konstanter Materialdicke gilt: Je kleiner der Innenradius R, desto gravierender die Spannung und Kompression des Materials; Wenn die Zugspannung der äußeren Hohlkehle die Endfestigkeit des Materials übersteigt, kommt es zu Rissen und Brüchen. Daher sollten bei der konstruktiven Gestaltung von Biegeteilen zu kleine Biegekehlradien vermieden werden. Hierzu wird der Mindestbiegeradius angegeben.

Der Biegeradius L bezieht sich auf den Innenradius des Biegeteils und t ist die Wandstärke des Materials.

L t ist die Wandstärke des Materials, M ist der geglühte Zustand, y ist der harte Zustand und Y2 ist die Hälfte des harten Zustands.

Für die in der folgenden Abbildung gezeigten geschlossenen Kantenbiegeteile darf die maximale Kantenbiegehöhe h 40 mm nicht überschreiten. Wenn es größer als 40 mm sein muss, kann es nur nach Überprüfung verwendet werden.

2. Mindesthöhe der geraden Kante beim Biegen

Die Höhe der geraden Kante beim Biegen sollte nicht zu klein sein, da es sonst nicht einfach ist, ein ausreichendes Biegemoment zu bilden, und es schwierig ist, Teile mit genauer Form zu erhalten. Sein Wert H ≥ R + 2T.

① Anforderungen an die Mindesthöhe der geraden Kante im Allgemeinen

Die gerade Kantenhöhe des Biegeteils darf nicht zu klein sein und die Mindesthöhe muss den Anforderungen der Zeichnung entsprechen: H > 2T.